Schöners Schnapsideen

Ãber Uns
Das Schnapsbrennen hat in unserer Familie Tradition seit 1923.
Hier sehen sie den 2006 verstorbenen Seniorchef bei der Begutachtung eines Brandes in den 50er Jahren.
Über Uns
Eine Postkarte von 1935 mit der die Edelbranntweinstelle die Branntweinabholung ankündigt.
Ãber Uns
Übergabevertrag vom Urgroßvater zum Großvater 1934.
Über Uns
Unser derzeitiges Brenngerät haben wir im Jahr 2002 angeschafft
Ãber Uns
Schon bei der Auswahl der Früchte wird auf einen guten Reifegrad und ein möglichst gutes Aroma geachtet.
GroÃe reife Früchte, wie Ãpfel, Birnen, müssen zum Einmaischen mit einem Muser zerkleinert werden.
Bei Steinobst wie Kirschen oder Mirabellen sollen die Steine wegen ihres Blausäuregehaltes möglichst unbeschädigt bleiben.
Diese Früchte werden daher mit einem speziellen Quirl zerkleinert..
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Nach Sorten getrennt werden die Früchte in luftdicht abgeschlossene Gärbehälter gegeben. Der Gärbehälter wird mit einer wassergefüllten Gärpfeife verschlossen, so dass die Gärgase entweichen können, aber kein Sauerstoff an die Maische gelangen kann.
Sauberkeit und eine schnelle Vergärung sind das A und O beim Einmaischen der Früchte. Deshalb wird zur besseren Vergärung der Maische oft Reinzuchthefe zugesetzt. Nur so kann eine optimale Umwandlung des Fruchtzuckers in Alkohol gewährleistet werden.
Nach 3 - 4 Wochen ist der Hauptteil der Gärung abgeschlossen und das Schnapsbrennen kann beginnen.
Das Brennen muss spätestens 5 Arbeitstage vorher beim zuständigen Zollamt angemeldet werden. Dabei muss der Tag und die Uhrzeit von wann bis wann gebrannt wird (üblicherweise von 6 Uhr morgens bis 20 Uhr abends) angegeben werden. AuÃerdem müssen die Nummern der Fässer aus denen gebrannt wird und die genaue Menge mitgeteilt werden.
Aus diesen Angaben berechnet das Zollamt die zu zahlende Branntweinsteuer.
Diese Steuer ist sortenabhängig. Für jede Sorte gibt es pauschale Ausbeutesätze. z.B. für Kirschen 5 Liter, für Kernobst (Ãpfel oder Birnen) 3,6 Liter reiner Alkohol aus 100 Liter Maische. Die zu zahlende Steuer beträgt 10 EUR pro Liter reinen Alkohol. Für 100 Liter Kirschenmaische werden also bei 5 Liter Ausbeute zu je 10 EUR/Liter 50 EUR Branntweinsteuer fällig. Ist die tatsächliche Ausbeute höher als der pauschale Ausbeutesatz von 5 Litern, so bleibt dieser Ãberbrand steuerfrei. Dass alles mit rechten Dingen zugeht und kein Liter unverzollt gebrannt wird, wird sporadisch von den Zollbeamten überwacht.
Ãber Uns
Beim Brennen wird der Kessel mit Obstmaische ber ein Wasserbad mit Oelbrenner erhitzt. Oberhalb einer Temperatur von 78 Grad beginnt der Alkohohl aus der Maische zu verdampfen und wird ueber einen Vorverstaerker und einen Kuehler wieder abgekuehlt. Dabei achten wir besonders auf eine langsame und schonende Destillation. Nur so bleibt das Aroma der Frucht im Schnaps erhalten. Wir beachten die strikte Trennung des verwertbaren Alkohols, dem sogenannten Mittellauf von dem Vor- und Nachlauf. Dadurch wird der stoerende Fuselgeschmack vermieden. Der verwertbare Schnaps hat im Schnitt eine Alkoholstaerke von ca. 65 vol %. Um ihn auf Trinkstaerke von 42 vol % herunter zu setzen verwenden wir enthaetetes Wasser. Danach muss der Schnaps nur noch filtriert und in Flaschen abgefuelllt werden.
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Ein Blick in unseren Verkaufsraum.